Silberfischfalle

Ein Silberfisch neben zwei Büchern
Eine Silberfischfalle ist bei einem Befall die beste Wahl | Foto: Leonid_Eremeychuk / depositphotos.com

Silberfische sind nicht sonderlich beliebt und doch treffen wir in nahezu jeder Wohnung auf die kleinen Tierchen. Auch wenn die flügellosen Insekten weder als Krankheitserreger gelten, noch unhygienisch sind, passen sie einfach nicht in das Bild einer gepflegten, sauberer Wohnung und sind unerwünscht. Um Silberfische zu bekämpfen, stehen im Handel spezielle Silberfischfallen zur Verfügung.

Doch wie genau funktionieren diese und welche Unterschiede gibt es bei den Fallen? Wo kann man eine Silberfischfalle kaufen und welche Aspekte müssen beim Standort beachtet werden, um effektiv die Silberfische bekämpfen zu können?

Der folgende Beitrag befasst sich speziell mit dem Thema Silberfischfalle, sodass Interessenten alle notwendigen Informationen zur Bekämpfung der kleinen Insekten nachlesen können. Zudem werden drei Bestseller vorgestellt, die sich bereits bei zahlreichen Kunden bewährten konnten.

Das Wichtigste zur Silberfischfalle in Kürze

  • Auch wenn Silberfische generell ungefährlich sind, so gibt es dennoch viele Menschen, die sich vor den kleinen Insekten ekeln. Damit die Wohnqualität nicht leidet, sollte ein geeignetes Mittel zum Einsatz kommen, mit denen sich das Ungeziefer effektiv und nachhaltig bekämpfen lässt.
  • Silberfische gehören zu den Lästlingen, die sich gerne in Feuchträumen wie dem WC, dem Badezimmer oder der Küche ausbreiten. Damit die kleinen Insekten bekämpft werden können, müssen über einen längeren Zeitraum hinweg spezielle Köder ausgelegt werden.
  • Im Handel sind unterschiedliche Silberfischfallen erhältlich. So gibt es spezielle Fallen, an denen die Silberfischchen kleben bleiben sowie Köderdosen, aus denen es für die ungeliebten Mitbewohner kein Entrinnen mehr gibt.

Silberfischfalle: Drei Bestseller im Vergleich

Nexa Lotte Silberfischchen-Köder, hochwirksame Leim-Falle

Bei den Silberfischchen-Köder von Nexa Lotte handelt es sich um eine feuchtigkeitsbeständige und hochwirksame Leimfalle, die eine unauffällige Bekämpfung der kleinen Insekten erlaubt. Die Silberfischfalle ist frei von Insektiziden, sodass Sie in allen Räumen zum Einsatz kommen kann. Auch in Bäckereien, Großküchen und ähnlichen lebensmittelverarbeitenden Betrieben ist eine Nutzung bedenkenlos möglich. Neben den insgesamt 9 Klebefallen befindet sich auch ein umfassender Ratgeber im Lieferumfang, der alle offenen Fragen zur effektiven Bekämpfung beantwortet.

3 x 3 (9 Stk.) Nexa Lotte Silberfischchen-Köder Leim-Falle hochwirksam
  • Hochwirksame, feuchtigkeitsbeständige Leimfalle zur...
  • An feuchtwarmen Stellen nehmen sie meist stärkehaltige...
  • Silberfischchen sind wärmebedürftige, nachtaktive Tiere...

Aeroxon Silberfisch-Köderdose

Die Silberfischchen werden von den attraktiven Fraßködern, die sich in den Köderdosen von Aeroxon befinden, angelockt, sie nehmen diese auf und sterben damit wenige Tage später. Die stabile Köderdose aus Metall wird einfach dort aufgestellt, wo die Insekten vermutet werden. Die Dose kann je nach Stärke des Befalls bis zu drei Monate lang am Standort verbleiben und bietet somit einen besonders langfristigen Schutz vor Silberfischen.

Aeroxon - Silberfisch-Köderdose - 6 Stück - Silberfische bekämpfen einfach gemacht
  • Bekämpft zuverlässig Silberfischchen. Silberfische fressen...
  • Fraßköder mit starker Lockwirkung Dank stärke- und...
  • Geruchlos, wirkt bis zu 3 Monate pro Dose

com-four Ungezieferköder-Dosen

Mit der Ungezieferköder-Dose von com-four werden sowohl Silberfischchen, als auch Kellerasseln, Schaben und ähnliche Insekten zuverlässig und gezielt bekämpft. Eine der Dosen ist ausreichend für 10 Quadratmeter. Nachdem das Ungeziefer die Köder gefressen hat, verendet es einige Zeit später in den Verstecken. Die Köderdosen sollten etwa 4 bis 8 Tage am Befallssort platziert werden, um eine effektive und vor allem langanhaltende Wirkung erzielen zu können. In größeren Räumlichkeiten kommen einfach mehrere Ungezieferdosen zum Einsatz.

com-four 8X Ungeziefer Köder-Falle, anwendungsfertige Köder-Dosen zur zuverlässigen Bekämpfung von Ungeziefer wie Schaben, Silberfischchen und Kellerasseln (08 Stück - Ungezieferköder)
  • VORBEUGEND & AKUT: Ungezieferköder bekämpft gezielt und...
  • EINFACHES ANWENDEN: Zum Öffnen, Köderdose aus der...
  • EFFEKTIV: Eine Fallen-Dose ist ausreichend für 10 m². Bei...

 

Silberfischfalle: Ratgeber, Test & Vergleich

Was ist eine Silberfischfalle?

Silberfischfallen sind kleine Behältnisse aus Metall oder Kunststoff, die einen Fraßköder enthalten, der für die flügellosen Insekten giftig ist. Es gibt aber auch Fallen für Silberfische, die aus einer zusammenfaltbaren Box aus Karton bestehen und in ihrem Zentrum einen Lockstoff aus Leim enthalten. Sobald die Silberfische mit diesem in Berührung kommen, bleiben sie daran haften.

Diese Fallenart wird auch als Leim- oder Klebefalle bezeichnet.

Wofür wird eine Silberfischfalle verwendet?

Meist lassen sich mit einer Silberfischfalle nicht nur Silberfischchen bekämpfen, sondern auch andere Insekten werden von den Ködern angelockt und ebenso vernichtet.

Damit eignen sich Silberfischfallen auch für die Bekämpfung von Asseln, Schaben oder anderen unliebsamen Mitbewohnern.

In der Regel wird empfohlen, mindestens drei Silberfischfallen auf den Laufwegen der Insekten zu platzieren, denn dies verspricht den besten Bekämpfungserfolg.

Für wen ist eine Silberfischfalle geeignet?

Silberfische tauchen in nahezu jeder Wohnung auf, denn die kleinen Insekten fühlen sich ganz besonders in Feuchträumen wohl, wo es schön warm ist.

Da die Tierchen nachtaktiv sind, verstecken sie sich am Tage meist in dunklen Fugen, hinter abgelösten Tapeten oder hinter der Fußleiste. Im Grunde sind die kleinen Insekten also am Tag nahezu unsichtbar. Auch unter Kühlschränken oder Spülmaschinen finden sie ein geeignetes Versteck.

Silberfische finden sich:

  • hinter Tapeten
  • in der Fußleiste
  • in Ritzen und Spalten (Mauerwerk, Fliesenspiegel)
  • unter Kühlschränken und Spülmaschinen
  • unter Waschmaschinen
  • unter dem Herd
  • an anderen feuchten und warmen Orten

Eine Silberfischfalle eignet sich demnach für alle, die effektiv gegen Silberfische und anderes Ungeziefer vorgehen wollen. Auch gewerbliche Betriebe können insektizidfreie Silberfischfallen bedenkenlos nutzen.

Was kostet eine Silberfischfalle?

Bei Silberfischfallen fällt nicht nur der Lieferumfang sehr unterschiedlich aus, sondern auch der Preis. Je nach Modell und Menge können günstiger Köderdosen bereits für rund 4 Euro pro Stück erworben werden. Silberfischfallen werden oft aber auch in Mehrfachpackungen angeboten, sodass der Kunde hier häufig von einer attraktiven Preisersparnis profitieren kann. Nicht selten sind dann bereits gute Köderfallen für weniger als 2 Euro pro Falle erhältlich.

Wo kann ich eine Silberfischfalle kaufen?

Silberfischfallen werden auch unter der allgemeinen Bezeichnung Ungezieferfallen vertrieben und sind in zahlreichen Verkaufsstellen erhältlich. Wer sich die Köder vor dem Kauf genauer anschauen möchte, kann sich dementsprechend in vielen lokalen Geschäften informieren. Aber auch im Internet ist eine große Auswahl zu fairen Preisen erhältlich. Silberfischfallen werden folglich von folgenden Läden und Händlern angeboten und vertrieben:

  • Baumarkt
  • große Warenhäuser
  • U. im Supermarkt
  • in Drogerien
  • in diversen Online-Shops
  • bei Amazon
  • bei Ebay

Welche Alternativen gibt es zu Silberfischfallen?

Wer keine speziellen Fallen einsetzen möchte, kann versuchen, die Silberfische mit einfachen Hausmitteln zu bekämpfen. Dazu eignet sich beispielsweise Honig, denn die kleinen Insekten lieben stärkehaltige Nahrungsmittel.

Dazu wird einfach etwas Honig auf ein Blatt Papier platziert und im Bad oder in der Küche ausgelegt. Sobald die Tiere davon fressen, bleiben sie kleben und können entsorgt werden.

Wer hingegen keine Gnade bei den Silberfischchen walten lassen will, kann auch ein Gemisch aus Zucker und Backpulver auslegen.

Da das Backpulver von innen aufbläht, verenden die Tiere beim Fressen daran.

Anstatt die Silberfische zu töten, können sie aber auch vergrault werden.

Duschsäckchen mit Lavendel oder einige Tropfen Lavendelöl in den Räumen helfen dabei, die lästigen Biester loszuwerden. Den Duft der lila Pflanze mögen sie nämlich ganz und gar nicht.

Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, einfach selbst eine geeignete Falle für Silberfische zu bauen.

  • Dafür wird der Boden eines Einmachglases mit Haferflocken befüllt.
  • Von außen wird das Glas mit Kreppband beklebt.
  • Durch den Geruch der Haferflocken werden die Silberfischchen angelockt und können durch das Kreppband hochklettern und in das Glas gelangen.
  • Da die Glaswände von innen jedoch zu glatt sind, kommen sie nicht mehr raus und sind damit gefangen.

 

Silberfisch (Lepisma saccharina) in Nahaufnahme
Trotz des faszinierenden Aussehens hätte man das Insekt lieber in der Silberfischfalle | Foto: DennisJacobsen / depositphotos.com

Welche Silberfischfalle soll ich kaufen?

Bei Silberfischfallen kann man zwischen speziellen Köderdosen und Klebefallen unterscheiden. Während die Insekten an den Klebefallen haften bleiben und somit samt Falle entsorgt werden können, nehmen sie bei einer Köderdose lediglich den Köder auf und verenden anschließend in ihren Verstecken. Im Grunde versprechen beide Varianten einen hervorragenden Bekämpfungserfolg, wobei natürlich trotzdem jede Fallenart spezielle Vor- und Nachteile hat.

Köderdosen

Vorteile

  • Effektive und schnelle Bekämpfungsmethode.
  • Verspricht einen langfristigen Erfolg.

Nachteile

  • Die Fallen sind oft mit giftigen Ködern versehen und damit auch für Haustiere und Kinder gefährlich.

Klebefallen

Vorteile

  • Für Kinder und Haustiere am wenigsten gefährlich
  • Silberfische werden vom Lockstoff angezogen und bleiben kleben

Nachteile

  • Die toten Insekten müssen anschließend noch entfernt werden

 

Häufig gestellte Fragen – FAQ zu Silberfischfallen

Was sind Silberfische?

Ohne Fühler werden Silberfischchen kaum größer als ein Zentimeter. Die kleinen Insekten leben schon seit mindestens drei Millionen Jahren auf unserem Planeten, sodass man die Tierchen mit etwas Respekt ruhig als lebende Fossilien bezeichnen darf.

Sie konnten bisher alle erdenklichen Katastrophen überleben. Silberfischchen gehören zu den Insekten und sie sind nah mit den Ofenfischchen verwandt.

Das Insekt ist mit Panzerschuppen ausgestattet und besitzt sechs Beine sowie fünf Fühler. Es kann bis zu acht Jahren alt werden, es ist sehr lichtscheu und äußerst flink. Der Name Silberfischchen orientiert sich in erster Linie an der silberfarbenen, glänzenden Oberfläche der Tierchen. Aber auch die Art der Fortbewegung erinnert stark an das Schwimmen eines Fisches.

Wovon ernähren sich Silberfischchen?

Silberfischchen sind nachtaktiv und suchen sich ihre Nahrung stets während der Dunkelheit aus. Im Grunde dient ihnen alles als Nahrungsquelle, was irgendwo zu finden ist, auch wenn die Insekten eigentlich stärke- und zuckerhaltige Nahrung bevorzugen.

Auf der Speisekarte der Silberfischchen stehen nicht nur Hausstaubmilben, Kleister, Kleber, Haare und Hautschuppen, sondern auch Buchseiten, Fotos und ähnliche Einrichtungsgegenstände. In der Not fressen sie sogar Stoffe wie Seide, Baumwolle oder Kunststoff. Auch Schimmelpilze gelten als wahre Spezialität und werden deshalb mit Vorliebe abgegrast.

Interessanter Fakt: Ist nichts Fressbares in der Nähe, können Silberfische sogar bis zu 300 Tage schadlos ohne Nahrung auskommen.

Sind Silberfischchen Nützlinge oder Schädlinge?

Die meisten Menschen halten Silberfischchen für gefährliche Krankheitserreger oder ekeln sich vor den glänzenden Insekten. Allerdings besteht keinerlei Grund dazu, denn es ist aus hygienischer Sicht keine Bekämpfung notwendig, denn sie können keine Krankheiten oder ähnlichen auf den Mensch übertragen. Liegt allerdings ein extremer Befall vor, kann es auch auf ein Feuchtigkeitsproblem oder einen starken Schimmelbefall in den Räumen hindeuten. Aber auch in solchen Fällen fungieren Silberfischchen nur als Warnsignal und nicht als Gefahr. Sie können als Nützlinge beschrieben werden, weil sie also zum einen als Frühwarnsystem dienen können und zum anderen auch Hausstaubmilben eindämmen. Vor allem für Allergiker ist dieser Aspekt natürlich wichtig.

Haben Silberfische natürliche Fressfeinde?

Silberfischchen gelten nur für die wenigsten Tiere als Delikatesse. Lediglich vom Gemeinen Ohrwurm (Forficula auricularia) weiß man, dass er gerne die flügellosen Insekten auf seine Speisekarte setzt. Darüber hinaus gelten auch einige Spinnenarten als natürliche Fressfeinde.

Die Auswahl ist dementsprechend gering und darüber hinaus können sich wahrscheinlich nur wenige Menschen mit den natürlichen Feinden des Silberfisches anfreunden. Deshalb ist der Einsatz einer effektiven Silberfischfalle in den meisten Fällen zwingend notwendig.

Kann man auch eine Lebendfalle für Silberfischchen selber bauen?

Wer den Tieren nicht schaden will, sondern lediglich den Befall eindämmen möchte, kann auch eine Falle selbst bauen, aus der die Tiere lebend wieder befreit werden können.

Dazu wird lediglich eine feste Unterlage, eine Tasse sowie eine rohe Kartoffel benötigt. In die Unterlage werden kleine Kerben hineingeritzt, in denen die Tiere später gefangen werden. Nun reibt man etwas Kartoffel auf die Unterlage und stellt die Tasse darauf, denn die Silberfische werden von der Stärke angelockt. Solange es dort Nahrung gibt, verbleiben die Insekten in der Regel auch dort, sodass sie einfach ins Freie getragen werden können.

Welche Ursachen kommen für einen Silberfischbefall infrage?

Für Silberfischchen sind Haare, Hausstaub, Hautschuppen und Schimmelpilze in der Wohnung das ideale Nahrungsangebot. Bei einer hohen Luftfeuchtigkeit von etwa 80-90 Prozent sowie einer Temperatur von 20-30 Grad Celsius fühlen sich die kleinen flügellosen Tierchen besonders wohl und können sich unter diesen Voraussetzungen auch am besten Fortpflanzen.

Einige Exemplare gelangen unter Umständen auch durch ein defektes Rohr oder undichte Fugen in die Wohnräume.

Wie kann man einem Befall mit Silberfischen vorbeugen?

Ein regelmäßiges Lüften der Räume ist wichtig, damit man den Silberfischchen so erst gar kein Wohlfühlklima bietet. Auch das richtige Heizen ist wichtig. Zudem sollten alle möglichen Rückzugsorte beseitigt werden, wie lose Tapeten oder Risse in Fugen oder den Böden.

Darüber hinaus sollten keine offenen Lebensmittel stehen gelassen werden, denn dies ist ein wahrer Festschmaus für die kleinen Insekten. Wer im Bad zudem regelmäßig die Haare entfernt und auch alle Abflüsse sorgfältig durchspült, kann effektiv einem Befall vorbeugen.

Warum tauchen Silberfische auch im Schlafzimmer auf?

Manchmal sind es nicht nur feuchte Räume wie die Küche oder das Bad, an denen sich Silberfische wohlfühlen, sondern auch im Schlafzimmer machen sich die Tiere häufiger breit, als es so manchen Besitzern lieb ist.

Der Grund dafür sind Hausstaubmilben, die sich in großer Anzahl auf der Matratze und in den Betten tummeln. Silberfischchen fühlen sich wie im Schlaraffenland. Dementsprechend ist es hilfreich, wenn der Befall mit Hausstaubmilben reduziert wird, da sich dann auch die Silberfische einen anderen Ort aussuchen, an dem sie sich wohlfühlen können. Das regelmäßige Wechseln der Bettwäsche sowie das Absaugen der Matratze gehört in diesem Zusammenhang zu den wichtigsten Maßnahmen.

Weiterführende Literatur zu Silberfischen und Silberfischfallen

Das große Online-Lexikon gibt einen detaillierten Einblick in die Welt der Silberfische:

https://de.wikipedia.org/wiki/Silberfischchen

Bei Amazon sind viele weitere Silberfischfallen-Angebote und spezielle Lösungen zur Bekämpfung der Insekten zu finden:

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*